Ich will Ihr Landrat werden, weil…

… ICH DIE REGIONEN AUF AUGENHÖHE ZUSAMMENFÜHREN WERDE

Vorpommern, die Mecklenburgische Schweiz, die Müritzregion, Mecklenburg-Strelitz, das Oberzentrum Neubrandenburg – die im künftigen Großkreis zusammengeführten Regionen sind sehr vielfältig. Dennoch verbinden uns gemeinsame Wurzeln, Werte und Traditionen. Alle Teile des Kreises sind gleich bedeutsam für die gemeinsame Entwicklung, niemand soll sich benachteiligt fühlen. Das gilt sowohl für den Bereich der Verwaltung als auch der Wirtschaft.

Im neuen Kreistag sollten daher nach meiner Überzeugung Regionalausschüsse gebildet werden, die gezielt spezifische regionale Probleme angehen. Durch die bisherigen Kreise betriebene Einrichtungen sind zum Vorteil aller Einwohner des neuen Landkreises fortzuführen; das Müritzeum in Waren, das kommunale Krankenhaus in Demmin oder Theater und Philharmonie in Neubrandenburg und Neustrelitz sind nur einige Beispiele.

… ICH DEN NEUEN LANDKREIS LEISTUNGSFÄHIG UND BÜRGERNAH AUFSTELLEN WERDE

Die mit der Kreisgebietsreform beabsichtigten Einsparpotenziale im Verwaltungsaufwand müssen realisiert werden. Gleichzeitig sind alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Verwaltung so dicht wie möglich am Bürger zu haben und die Wege so kurz wie möglich zu gestalten. Die Verwaltung ist für den Bürger da, nicht umgekehrt! Das dies gelingt, habe ich im Amt Neverin und im Landkreis Mecklenburg-Strelitz bereits unter Beweis gestellt. Mit meinen 20 Jahren Erfahrung in der Kommunalverwaltung wird mir dies auch als Landrat des Großkreises gelingen.

… BEI MIR WIRTSCHAFT UND ARBEITSPLÄTZE VORFAHRT HABEN

Die Förderung der Wirtschaft und der Erhalt von Arbeitsplätzen dürfen keine Floskel sein, sondern müssen oberstes Anliegen darstellen – nicht nur im Industrie- und Dienstleistungsbereich, sondern gerade auch in der Landwirtschaft. Dabei sind vorhandene Unternehmen durch bessere Vernetzung und durch eine Erhöhung der überregionalen Bekanntheit zu stärken: wir haben hervorragende Unternehmen in der Region, die zum Teil absolute Spitzentechnologie herstellen, aber einfach viel zu wenig bekannt sind.

Darüber hinaus muss auch im künftigen Landkreis ein investitions- und wirtschaftsfreundliches Klima herrschen, das die Schaffung neuer Arbeitsplätze ermöglicht. Dabei sind natürlich auch die Belange des Tourismus und des Naturschutzes zu beachten. Der von mir im Kreis Mecklenburg-Strelitz ins Leben gerufene Wirtschaftsbeirat konnte entscheidend zu einer besseren Verzahnung von Wirtschaft und Landratsamt beitragen. Als Landrat des künftigen Kreises werde ich dieses erfolgreiche Projekt auch hier weiterführen.

… ICH UNSEREN NEUEN KREIS FÜR JUNGE MENSCHEN ATTRAKTIV GESTALTEN WERDE

Die Abwanderung junger Menschen nach dem Ende der Schulzeit oder der Ausbildung ist eines der größten Probleme für die Zukunft unserer Region. Der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind die Grundvoraussetzung, um Jugendlichen eine Perspektive zu geben und sie hier in ihrer Heimat zu halten. Als eine meiner wichtigsten Aufgaben als Landrat sehe ich es dabei, Schulen und regionale Unternehmen besser zu verzahnen und die Nachwuchsgewinnung für unsere regionalen Unternehmen besser zu koordinieren.

Die Schulwege so kurz wie möglich zu halten ist mir ebenso ein Anliegen, wie die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Kreisverwaltung zu fördern, um den Landkreis gemeinsam kinderfreundlich zu gestalten. Bereits erfolgreiche Ansätze wie die Organisation von Nachhilfe für kleine Feuerwehrleute oder eine hohe Sportförderung werde ich als Landrat auch im künftigen Kreis fortführen. Zur Unterstützung meiner Arbeit und um neue Ideen zu gewinnen, werde ich die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlaments aktiv vorantreiben.

… FÜR MICH AUCH DIE BEDÜRFNISSE DER ÄLTEREN GENERATION WICHTIG SIND

Auch in unserer Region haben die Menschen das Glück, immer länger zu leben und ein hohes Alter zu erreichen. Dies erfordert aber auch, bei aller Sorge um die Probleme der jüngeren Generation, die Bedürfnisse der Senioren nicht aus dem Blick zu verlieren. Eine vernünftige Erschließung der Fläche mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ausreichend Ärzte auf dem Lande und akzeptable Möglichkeiten zur Versorgung mit den Dingen des täglichen Lebens sind dabei die wichtigsten Punkte.

Ich werde deshalb dafür Sorge tragen, dass die Dörfer auch weiterhin für Menschen ohne eigenes Auto erreichbar sind und das öffentliche Busnetz trotzdem bezahlbar bleibt. Um dem Ärztemangel auf dem Lande zu begegnen, werde ich als Landrat im Großkreis die Vergabe von Stipendien für Medizinstudenten ermöglichen, die sich in unserer Region als Hausärzte niederlassen wollen. Um weitere Probleme älterer Menschen zu erkennen und ihren Bedürfnissen im Kreis eine Stimme zu geben, werde ich einen Seniorenbeirat einrichten.

… ICH DIE GEMEINDEN NACH KRÄFTEN UNTERSTÜTZEN WERDE

Landkreis und Gemeinden bilden eine Einheit. Für mich bedeutet dies, dass der Kreis die Interessen der Gemeinden zu vertreten hat und die Kommunalpolitik mit den Gemeinden gestalten muss. Denn in so großen Strukturen wie dem künftigen Landkreis gilt ganz besonders, dass Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten vor Ort am besten bekannt sind.

Um den Gemeinden trotz finanzieller Schwierigkeiten die Gegenfinanzierung von Fördermitteln der EU oder des Bundes zu ermöglichen, werde ich das im Kreis Mecklenburg-Strelitz sehr erfolgreiche kommunale Investitionsprogramm weiterführen, bei dem der Eigenanteil der Gemeinden an Fördermitteln durch den Kreis finanziert wird.

… UNSACHLICHER PARTEIENSTREIT MIT MIR NICHT ZU MACHEN IST

Zu einer lebendigen Demokratie gehören Parteien mit unterschiedlichen Ansichten. Deren Auseinandersetzung untereinander darf aber nie Selbstzweck sein, sondern muss der Suche nach den besten Ideen und Konzepten für die Lösung von Problemen dienen. Sachlichkeit, Vertrauen, parteiübergreifende Einigkeit sind in der Politik möglich: während meiner Tätigkeit als Landrat von Mecklenburg-Strelitz wurde der Haushalt des Kreises in jedem Jahr ohne Gegenstimme beschlossen.